Angesichts der bestehenden Probleme beim Reistrocknen, nämlich niedriger Trocknungsqualität und hohem Energieverbrauch, basiert dieser Artikel auf einem geschlossenen überkritischen CO2-Wärmepumpentrocknungssystem und untersucht experimentell den Einfluss des Verzögerungsverhältnisses als Schlüsselgröße auf die Qualitätskennzahlen der Reistrocknung und die Systemleistungsindikatoren. Die Ergebnisse zeigen, dass unter einer Beladung von 25 kg, einer Gebläselufttemperatur von 55 ℃ in der Trocknungskammer und einer Windgeschwindigkeit an der Materialoberfläche von 1,5 m/s mit steigender Verzögerungsrate von 0 auf 4/6 die Verdampfungsgeschwindigkeit der Feuchtigkeit auf der Reisoberfläche beschleunigt, die durchschnittliche Trocknungsrate, der durchschnittliche SMER, die Trocknungsmenge pro Energieeinheit, die Trocknungsmenge pro Volumen- und Zeiteinheit zunehmen, während die Aufplatzzahl und der Säurewert abnehmen, wobei die durchschnittlichen COPh- und COPsys-Trends insgesamt stabil bleiben. Bei einem Verzögerungsverhältnis von 4/6 betrug der durchschnittliche SMER 1,061 kg/(kW·h), die Trocknungsmenge pro Energieeinheit 7,97 kg/(kW·h), die Trocknungsmenge pro Volumen- und Zeiteinheit 67,60 kg/(m3·h), der durchschnittliche COPh 4,72, der durchschnittliche COPsys 8,71, die Aufplatzzahl 16 %, der Säurewert 11,67 mgKOH/100 g. Unter Berücksichtigung des Energieverbrauchs, der Trocknungseffizienz und der Qualität wurde schließlich 4/6 als optimales Verzögerungsverhältnis für die Reistrocknung mit Wärmepumpe ausgewählt. Die Forschungsergebnisse können als Referenz und Leitfaden für die Optimierung des Reistrocknungsprozesses mit Wärmepumpe dienen.